Pappmöbel sind sind nicht nur stylisch & trendy, sondern auch im wahrsten Sinne “leicht in der Handhabung”

Pappmöbel sind somit mehr als ein preiswerte Alternative zu den gängigen schweren Pressspan-Melanin-Möbeln: Der Grundwerkstoff - Kartonage - besteht aus Papier, das entweder aus Zellstoff oder Holzstoff gewonnen wird. Pappmöbel sind daher nachhaltig und ökologisch, weil sie aus natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Zusätzlich stammt ein hoher Anteil der verwendeten Zellulosefaser unserer Pappmöbel aus recyceltem Papier, so dass die Anzahl der gefällten Bäume gering gehalten werden kann.

Stabilität und Haltbarkeit werden durch eine ausgeknobelte Steckkonstruktion (ohne die Anwendung von Metall- und Kunststoffverbindungen) und der Verwendung einer hochfesten Doppel-Wellpappe erreicht. Werkzeug und komplizierte Aufbauanleitung sind dadurch Fehlanzeige! Je nach Modell heisst das Motto Falten und/oder Zusammenstecken  - nach wenigen Handgriffen steht das Möbel. Lediglich bei einigen wenigen Produkten unser Pappmöbel Serie ist eine zusätzliche Behandlung mit Leim nötig.

Ein wiederholter Auf- und Abbau ist selbstverständlich möglich, die Lebensdauer der Pappmöbel ist mit bis zu 10 Jahren vergleichbar mit der von “Standard-Möbeln”.  Meist ändert sich eher der Geschmack und die Lebensumstände als dass die Möbel durch die Nutzung verschlissen sind. Dabei punkten die Pappmöbel zusätzlich mit ihrem geringen Gewicht, welches ein häufiges “Umdekorieren” auch ohne die Nutzung des gesamten Freundeskreises als Tragehilfe ermöglicht.

Eigenschaften unserer Pappmöbel

Selbst wenn mal ein Glas umkippen sollte, ist das für die Oberfläche unserer Pappmöbel kein Problem. Diese besteht aus einer dichten Kartonlage, die das Wasser nicht eindringen lässt. Es sollte nur kurzfristig mit einem Handtuch aufgenommen werden. Der einzige Hinweis von uns: Es sollte vermieden werden, dass die schönen Pappmöbel regelmäßig nasse Füße bekommen damit sie langfristig in Form bleiben!

Gut gepflegt halten Pappmöbel sehr viel aus - bis zu 1000 kg pro m² sind ein Wert, der den Vergleich mit Möbeln aus anderen Materialien nicht scheuen muss.

Pappmöbel sind nachhaltig über den gesamten Lebenszyklus

Neben der Vorzügen der Pappmöbel in der Nutzung, ist natürlich auch der Aspekt der Nachhaltigkeit anzuführen: Pappmöbel überzeugen hierbei aufgrund der Anwendung eines Werkstoff, der mit einem Anteil von ca. 75% hauptsächlich aus deutschem  Recyclingpapier besteht. Hierfür werden so gut wie keine neuen Bäume gefällt und zusätzliches Wasser verschmutzt.

Nach einer langen und schönen Nutzungszeit kann der Werkstoff der Pappmöbel erneut vollständig recycelt werden. Dafür muss man dann auch nicht der Sperrmüll rufen, sondern kann schlicht und einfach die vorhandenen Altpapiertonnen nutzen. Dadurch sind die Wege für Transport und Recycling kurz und die Herstellungskosten vergleichsweise niedrig, was sich auch im günstigen Preis der Möbel widerspiegelt.

Pappmöbel sind individuell und anpassbar

Die Anpassung an die aktuellen Lebensumstände in Form der Gestaltung der zu Beginn uniformen Optik weckt die Kreativen unter uns: Pappmöbel können individuell mit Farbe, Lack, Stiften oder Tapete verschönert werden. Das Gute daran: sie lassen sich nicht nur an den persönlichen Einrichtungsstil anpassen, sondern genauso schnell auch wieder umgestalten!

Herstellung der Pappmöbel

Bei der Herstellung der Pappmöbel können sechs grundlegende Prinzipien unterschieden werden:

  • Schichtprinzip
    Hierbei werden viele flache Pappscheiben aneinander geklebt, sodass ein tragfähiger dreidimensionaler Körper entsteht, aus welchem Pappmöbel oder andere Dekoelemente entstehen.
     
  • Faltprinzip
    Durch die Faltung einzelner Bögen aus Karton werden steife Körper gebildet, die trotz ihres geringen Gewichtes eine erhebliche Tragfähigkeit haben. So tragen die Pappmöbel ein Vielfaches ihres Eigengewichtes an Last.
     
  • Steckprinzip
    Durch präzise gesetzte Ausfräsungen werden Verzahnungen verschiedener, meist scheibenförmiger Kartonelemente geschaffen, die einen skeletthaft anmutenden Körper der Pappmöbel schaffen.
     
  • Brettprinzip
    Ähnlich dem Schichtprinzip werden einzelne scheibenförmige Papplemente zu brettähnlichen Teilen verklebt. Aus diesen Brettern werden anschliessend die Pappmöbel gefräst oder zusammengesteckt.
     
  • Röhrenprinzip
    Unter Nutzung von Kartonröhren werden stabile Konstruktionen geschaffen. Diese werden entweder miteinander verklebt oder z.B. durch Schnüre miteinander verbunden, um daraus Pappmöbel zu konstruieren.
     
  • Sandwichprinzip
    Dabei werden aus mehrschichtigem Karton sogenannte „Sandwichplatten“ hergestellt. Diese Platten bestehen je nach Stabilitätsanforderungen aus einer oder mehreren gefalteten Bahnen. Diese Herstellmethode der Pappmöbel ist die aufwendigste und damit auch kostenintensivste.

Alles noch viel ausführlicher bei Wikipedia nachzulesen.


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